Welches E-Klapprad passt zu mir?
Welches E-Klapprad zu dir passt, entscheiden vor allem vier Dinge: wie schwer es ist, wie klein es zusammengeklappt wird, welche Radgröße es hat und wie viele Wattstunden der Akku liefert. Einen Testsieger küren wir nicht, eigene Tests haben wir nicht gemacht. Mit diesen Kriterien findest du aber das Rad, das zu deinem Alltag passt.
Unten gehen wir die Punkte durch, mit Beispielen aus unseren E-Klapprädern. Die Zahlen stammen jeweils vom Hersteller. Am Ende der Seite stehen die Modelle zum Vergleichen.
Wie schwer darf ein E-Klapprad sein?
Ein Klapprad trägst du öfter als ein normales E-Bike: in den Zug, in den Kofferraum, die Treppe hoch. Ab etwa 25 Kilo kann das Tragen über Treppen laut ADAC sehr umständlich werden.
Laut JOBOBIKE wiegt das Ace Pro 24 Kilo und das Sam rund 24 Kilo. Das ENGWE O20 Boost kommt laut ENGWE auf 26,5 Kilo. Das DYU D3S bleibt laut DYU unter 20 Kilo. Deutlich schwerer sind das ENGWE Engine X mit rund 32 Kilo und das ENGWE L20 3.0 Pro mit rund 33 Kilo. Nennt die Beschreibung kein Gewicht, frag nach, bevor du kaufst.
Wie klein wird es zusammengeklappt?
Miss vorher nach, wo das Rad stehen soll: im Kofferraum, im Flur oder unter dem Schreibtisch. Nicht bei jedem Modell steht ein Faltmaß dabei.
Das JOBOBIKE Sam misst laut Hersteller zusammengeklappt 90 mal 81 mal 47 Zentimeter. Das ENGWE O20 Boost kommt gefaltet auf 88 mal 52,5 mal 85 Zentimeter.
Fehlt das Faltmaß, frag vor dem Kauf danach. Ein Rad, das nicht in deinen Kofferraum passt, hilft dir auch mit großem Akku nicht.
14 Zoll, 20 Zoll oder Fatbike-Reifen?
Das Ace Pro, das Sam und das O20 Boost rollen laut Hersteller auf Reifen in 20 x 2,125 Zoll, alle drei mit Federgabel. Das DYU D3S hat 14-Zoll-Räder.
Breite Fatbike-Reifen in 20 x 4,0 Zoll haben der OUXI Q11, das ENGWE EP 2 Pro und das ENGWE Engine X. Welche Größe passt, hängt davon ab, wie viel Platz du zu Hause und im Auto hast und auf welchen Wegen du fährst.
Wie viele Wattstunden braucht der Akku?
Vergleich die Wattstunden (Wh), denn sie sagen, wie viel Energie im Akku steckt. Stehen in der Beschreibung nur Volt und Amperestunden, multiplizierst du beides.
ENGWE nennt für das O20 Boost und das L20 3.0 Pro je 720 Wh, OUXI für den Q11 ebenfalls 720 Wh. Das Ace Pro hat laut JOBOBIKE 540 Wh. Für das DYU D3S nennt der Hersteller 36 V und 10 Ah, für das EP 2 Pro und das Engine X je 48 V und 13 Ah.
Der ADAC rechnet bei gemischter Fahrweise mit 50 bis 100 Kilometern pro Ladung, je nach Kapazität.
Wie viel Drehmoment?
Das Drehmoment in Newtonmetern (Nm) sagt, wie kräftig der Motor anschiebt, etwa beim Anfahren oder am Berg. JOBOBIKE nennt für das Ace Pro und das Sam je 45 Nm, ENGWE für das O20 Boost 75 Nm und für den Mittelmotor des L20 3.0 Pro bis zu 100 Nm.
Ace Pro, O20 Boost und L20 3.0 Pro haben laut Hersteller einen Drehmomentsensor. Er misst, wie kräftig du trittst.
Bremsen und Zuladung
Hydraulische Scheibenbremsen nennen die Hersteller für das Ace Pro, das Sam, das O20 Boost, das L20 3.0 Pro und den Q11. Beim EP 2 Pro und beim Engine X sind die Scheibenbremsen laut ENGWE mechanisch. Bei hohem Körpergewicht oder viel Gepäck empfiehlt der ADAC hydraulische Bremsen.
Die maximale Zuladung liegt laut Hersteller beim O20 Boost bei 150 Kilo und beim Ace Pro, Sam und DYU D3S bei 120 Kilo. Schwerere Fahrer mit Rucksack sollten hier genau hinschauen.
Welches E-Klapprad solltest du nicht kaufen?
Eins mit Gasgriff, wenn du kein Kraftfahrzeug willst. Ein Pedelec hilft nur beim Treten und höchstens bis 25 km/h (§ 1 Abs. 3 StVG). Fährt ein E-Bike per Gasgriff ohne Treten bis 25 km/h, ist es laut ADAC in der Regel ein Mofa, mit Helmpflicht, Mofa-Prüfbescheinigung und Versicherungskennzeichen. Achte in der Produktbeschreibung auf Nenndauerleistung, Abschaltgeschwindigkeit und Gasgriff. Beim DYU D3S schreibt der Hersteller ausdrücklich: ohne Gasgriff.
Und eins, bei dem wichtige Angaben fehlen. Ohne Gewicht, Faltmaß und Wattstunden weißt du nicht, ob das Rad in deinen Alltag passt.
Welke fatbike past bij jou?
Vergelijk de modellen hieronder. Bekijk per fiets de actuele informatie op de productpagina.
ENGWE Engine X: 20 x 4,0 Zoll, rund 32 Kilo
Breite Reifen in 20 x 4,0 Zoll und laut ENGWE ein 250-W-Motor mit einem Akku mit 48 V und 13 Ah. Die Scheibenbremsen sind mechanisch, mit 160-mm-Scheiben. Mit rund 32 Kilo ist es kein Rad zum Tragen.
JOBOBIKE Sam: rund 24 Kilo, Faltmaß angegeben
Laut JOBOBIKE wiegt das Sam rund 24 Kilo und misst zusammengeklappt 90 x 81 x 47 cm. Der 250-W-Nabenmotor im Hinterrad hat 45 Nm. Dazu eine Zoom-Federgabel, CST-Reifen in 20 x 2,125 Zoll und laut JOBOBIKE hydraulische Tektro-Scheibenbremsen. Zuladung bis 120 kg.
JOBOBIKE Sam, Grijs
Rund 24 Kilo, gefaltet 90 x 81 x 47 cm.
1.199,-
Bekijk productENGWE EP 2 Pro: Fatbike-Reifen und Federgabel
Laut ENGWE rollt das EP 2 Pro auf Reifen in 20 x 4,0 Zoll, mit Federgabel vorn und 250-W-Motor. Der Akku hat 48 V und 13 Ah. Gebremst wird mit mechanischen Scheibenbremsen und 160-mm-Scheiben.
JOBOBIKE Ace Pro: klappbar, 24 Kilo, 540 Wh
Laut JOBOBIKE wiegt das Ace Pro 24 Kilo, lässt sich zusammenklappen und hat einen Akku mit 36 V und 15 Ah (540 Wh). Der 250-W-Nabenmotor mit 45 Nm arbeitet mit Drehmomentsensor. Hydraulische Tektro-Scheibenbremsen, Zoom-Federgabel, Zuladung bis 120 kg.
JOBOBIKE Ace Pro, Blauw
24 Kilo, hydraulisch gebremst.
1.199,-1.299,-
ENGWE L20 3.0 Pro: Mittelmotor mit bis zu 100 Nm
Laut ENGWE ein 250-W-Mittelmotor (Mivice X700) mit bis zu 100 Nm und Drehmomentsensor. Der Akku hat 48 V und 15 Ah (720 Wh), gebremst wird hydraulisch. Mit rund 33 Kilo ist es kein Rad zum Tragen.
ENGWE L20 3.0 Pro, Zwart
Mittelmotor, 720 Wh, rund 33 Kilo.
1.899,-1.999,-