Was ist ein Lastenrad?
Ein Lastenrad ist ein Fahrrad, das mehr tragen soll als eine Tasche: Kinder, den Wocheneinkauf oder Werkzeug. Die Ladefläche sitzt entweder vorn, als Kiste vor dem Lenker auf zwei oder drei Rädern, oder hinten, als verlängerter Gepäckträger beim Longtail. Mit einem Elektromotor bis 250 Watt, der nur beim Treten und bis 25 km/h hilft, gilt es rechtlich als Fahrrad.
Unten erklären wir die Bauarten, für wen sich ein Lastenrad lohnt und wo die Nachteile liegen. Am Ende der Seite findest du Lastenräder zum Vergleichen.
Welche Bauarten gibt es?
Einspurig, mit zwei Rädern
Die Kiste sitzt zwischen Lenker und Vorderrad, das Rad ist lang, aber schmal. Es fährt sich näher an einem normalen Fahrrad. Die Vogue Carry 2 ist laut Vogue so ein zweirädriges Lastenrad.
Dreirädrig
Zwei Räder vorn, die Kiste dazwischen. Der ADAC beschreibt Dreiräder als gemütlicher zu fahren und stabiler beim Abstellen und Beladen. Das Fahrverhalten sei aber nicht im Ansatz mit einem Fahrrad zu vergleichen. Die Vogue Carry 3 ist so ein Dreirad, in ihrer Ladebox fahren laut Vogue höchstens vier Kinder mit.
Longtail
Statt einer Kiste gibt es einen verlängerten Gepäckträger, auf dem Kinder oder Gepäck Platz finden. Solche Räder findest du bei den Longtails.
Für wen lohnt sich ein Lastenrad?
Für alle, die regelmäßig mehr transportieren, als in einen Fahrradkorb passt, und dafür sonst das Auto nehmen. Typisch sind Familien mit kleinen Kindern: morgens zur Kita, nachmittags Einkaufen, alles in einer Box.
Für Ältere kann ein Dreirad passen, denn es steht laut ADAC beim Abstellen stabiler.
Wer darf im Lastenrad mitfahren?
Wer andere mitnimmt, muss mindestens 16 Jahre alt sein, und das Rad muss zur Personenbeförderung gebaut und eingerichtet sein. Das steht in § 21 Abs. 3 StVO. Für Kinder bis zum vollendeten siebten Lebensjahr verlangt die StVO besondere Sitze und einen Schutz vor den Speichen.
Der ADAC rät, dass ein Kind ab etwa neun Monaten stabil allein aufrecht sitzen kann, bevor es im Lastenrad mitfährt. Angeschnallt wird es mit einem Dreipunktgurt, am besten zusätzlich mit Beckengurt, und es trägt einen Helm.
Willst du einen Erwachsenen mitnehmen, schau in die Herstellerangaben, ob das Rad dafür gebaut ist.
Welche Nachteile hat ein Lastenrad?
Es ist groß. Die Vogue Avenger ist laut Vogue 225 Zentimeter lang. Dafür brauchst du einen festen Stellplatz, in den Keller trägst du so ein Rad nicht.
Es ist schwer. Das Cangoo Buckle Up wiegt laut Handbuch 65 Kilo, leer. Das Gewicht kostet Reichweite: E-Lastenräder büßen laut ADAC wegen ihres Gewichts generell Reichweite ein.
Es ist breit im Verkehr. Breite und Wendekreis musst du einplanen, und manchmal reicht ein Radweg laut ADAC nicht mehr aus.
Und es ist oft ungefedert. Vogue nennt die Carry 2, die Carry 3, die Superior, die Avenger, die Journey Plus und die Journey S ungefedert. Beim Cangoo Buckle Up ist die Sattelstütze gefedert.
Worauf achtest du beim E-Lastenrad?
Auf den Motor. Einen Mittelmotor haben laut Hersteller die Carry 3 Bafang Max (Bafang M400), die Carry 2, die Superior und die Journey Plus (Ananda M81) sowie die Avenger und das Cangoo Buckle Up (Ananda M100). Bei der Vogue Journey S sitzt ein Bafang-Motor im Hinterrad. Das Drehmoment reicht von 65 Nm bei der Journey Plus und der Journey S bis 110 Nm bei der Avenger.
Auf die Schaltung. Beim Cangoo Buckle Up schaltest du stufenlos mit der Enviolo-Cargo-Schaltung, bei der Journey Plus mit einer Kettenschaltung mit sieben Gängen.
Auf den Akku. Vogue nennt für Carry 2, Superior und Avenger je 540 Wh, für Journey Plus und Journey S je 522 Wh. Das Cangoo Buckle Up hat laut Cangoo 700 Wh.
Und auf die Bremsen. Hydraulische Scheibenbremsen nennen die Hersteller für Carry 2, Superior, Avenger, Journey Plus, Journey S und Cangoo Buckle Up. Beim Cangoo haben sie eine Parkfunktion, damit beim Einsteigen nichts wegrollt. Achte außerdem auf ein Regenverdeck und Gurte für jeden Platz.
Welke fatbike past bij jou?
Vergelijk de modellen hieronder. Bekijk per fiets de actuele informatie op de productpagina.
Vogue Superior: Ananda-Mittelmotor und 540-Wh-Akku
Laut Vogue ein Ananda-M81-Mittelmotor mit 80 Nm und ein Akku mit 15 Ah (540 Wh). Gebremst wird mit hydraulischen Scheibenbremsen, eine Federung gibt es nicht.
Vogue Superior 3 Deluxe, Matt Black, Brown
Mittelmotor mit 80 Nm, 540 Wh.
2.999,-
Bekijk productVogue Journey Plus: 24 Zoll vorn, 26 Zoll hinten
Laut Vogue vorn ein 24-Zoll-, hinten ein 26-Zoll-Rad, dazu eine Kettenschaltung mit sieben Gängen. Der Ananda-M81-Mittelmotor hat 65 Nm, der Akku 14,5 Ah (522 Wh). Hydraulische Scheibenbremsen, keine Federung.
Vogue Journey Plus, Matt Black, Black
Kettenschaltung mit sieben Gängen.
2.349,-
Bekijk productVogue Carry 3: Dreirad mit Box für bis zu vier Kinder
Laut Vogue ein Dreirad-Lastenrad, in dessen Ladebox höchstens vier Kinder mitfahren. Eine Federung hat es nicht.
Vogue Carry 3 Bafang Max: Bafang-Mittelmotor
Die Carry 3 als Dreirad-Lastenrad mit Bafang-M400-Mittelmotor, laut Vogue mit 250 W und 80 Nm. In die Ladebox passen laut Vogue höchstens vier Kinder. Eine Federung hat es nicht.
Vogue Carry 2: zweirädriges Lastenrad mit Mittelmotor
Laut Vogue ein zweirädriges Lastenrad mit Ananda-M81-Mittelmotor (80 Nm) und Akku mit 15 Ah (540 Wh). Gebremst wird hydraulisch, eine Federung gibt es nicht. Beim Beladen steht ein Zweirad laut ADAC weniger stabil als ein Dreirad.